In einer von Vergleich und Effizienz geprägten Zeit glauben wir manchmal unbewusst, selbst nicht genug zu sein oder nicht genug zu besitzen. Diese Mangelhaltung gleicht einer endlosen Jagd nach äußerer Bestätigung für eine innere Leere, die sich nie ganz zu schließen scheint.
Die Vorstellung des Mangels
Der Beitrag versteht diese Haltung vor allem als Furcht vor Verlust, Zurückfallen oder Übersehenwerden. Wenn schöpferisches Tun aus einem solchen Mangelgefühl entsteht, kann es von Unruhe angetrieben werden und angestrengt statt lebendig wirken.
Vom Suchen im Außen zum Gestalten aus dem Inneren
Kreativität muss nicht nur aus Wettbewerb um begrenzte Mittel entstehen. Der Beitrag sieht eine weitere Quelle in innerer Fülle.
• Vergleiche zurücknehmen: Jedes Leben besitzt seinen eigenen Verlauf. Wenn Sie weniger auf den Fortschritt anderer starren, können Sie die eigene Richtung deutlicher wahrnehmen.
• Aufrichtig annehmen: Fülle bedeutet hier nicht, alles zu besitzen. Sie kann darin liegen, jene Voraussetzungen zu erkennen, die im gegenwärtigen Augenblick bereits einen Anfang ermöglichen.
• Die Möglichkeit des Flow: Wer sich mehr auf die Freude am Prozess als allein auf die Belohnung ausrichtet, kann das Gefühl ständigen Mangels anders erleben.
Fazit
Diese Jagd zu verlassen bedeutet nicht, Ziele aufzugeben, sondern die Haltung zu verändern. Wenn Sie eigene Möglichkeiten anerkennen, muss schöpferisches Tun nicht bloß Unsicherheiten überdecken. Es kann zu einem natürlichen Ausdruck der eigenen Lebendigkeit werden.
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